Antriebs- und Lustlosigkeit

Insbesondere im medizinischen Sinn versteht man unter Lustlosigkeit die sexuelle Unlust. Fühlen sich die Betroffenen lustlos, muss dies nicht unbedingt ein Zeichen einer körperlichen Erkrankung sein. Oftmals tritt sie nur vorübergehend auf und kann nach einiger Zeit auch wieder verschwinden. Antriebs- oder Lustlosigkeit ist ein Symptom und keine eigenständige Erkrankung. Sie kann als direkte Folge von beruflichem oder privatem Stress auftreten.
“Gründe reichen von psychischen bis hin zu physischen Faktoren”
Macht sich das Gefühl von Lustlosigkeit bemerkbar, können die Ursachen sehr unterschiedlich sein. Beispielsweise kann eine körperliche Erkrankung ein Grund sein, der zu Lustlosigkeit oder Antriebslosigkeit führen kann. Leiden die Betroffenen zum Beispiel an Hypotonie, Lungen-erkrankungen, Krebserkrankungen, an Demenz oder an niedrigem Blutzucker, kann dies dazu führen, dass er sich kraft- und lustlos fühlt. Auch mangelnde Bewegung fördert die Antriebslosigkeit. Ein weiterer Grund für Lustlosigkeit kann auch ein Flüssigkeits-, Elektrolyt-, Jod-, Kalium- oder Vitaminmangel sein. Auch der regelmäßige Genuss von Alkohol, Drogen oder ein Schlafmangel können dazu führen, dass sich Betroffene lustlos fühlen. Auch psychische Ursachen können Lustlosigkeit verursachen: Insbesondere an Depression erkrankte Menschen fühlen sich häufig antriebs- und lustlos.
Verminderte sexuelle Lust stellt ein größeres Problem in Beziehungen dar, als die meisten Menschen denken. Die Ursachen für sexuelle Probleme sind vielfältig und können auch hier sowohl physische als auch psychische Gründe haben. Empfindet die Frau vermindert sexuelle Lust, kann eine Ursache ein Mangel an männlichen Hormonen sein. Zu einem solchen Mangel kann es unter anderem durch die Einnahme der Pille kommen. Auch bei Frauen in den Wechseljahren oder nach einer Entfernung der Eierstöcke kann die sexuelle Aktivität sinken. Weitere Ursachen können die Einnahme von Medikamenten sein. Besonders partnerschaftliche Probleme können die Sexualität zusätzlich belasten. Auch Dauerstress trägt dazu bei, dass die Betroffenen keine sexuelle Lust entwickeln.
Bei allgemeiner Antriebslosigkeit sollte für genügend Bewegung gesorgt werden. Eine vitaminreiche und eisenhaltige Ernährung kann helfen, den Blutkreislauf anzuregen. Sollte die Antriebslosigkeit auf eine belastende Lebenssituation, unerfüllte sexuelle Wünsche oder an zu hohe Erwartungen an den Partner zurückzuführen sein, unterstütze ich Sie dabei, darüber zu sprechen und wieder in ein Leben voller gemeinsamer Aktivitäten zu starten.

