Erschöpfung

Geht der Zustand der Ermüdung über ein gesundes Maß an verminderter Belastbarkeit sowie Vitalität anhaltend hinaus, liegt eine Erschöpfung vor. Dieser Zustand geht einher mit einem Gefühl des ausgebrannt seins, der inneren Leere, der Frustration und einer gesteigerten Reizbarkeit.
“körperliche Symptome
und belastete Psyche”
Eine Erschöpfung macht sowohl durch körperliche Symptome, als auch durch eine belastete Psyche auf sich aufmerksam. Als psychosomatische Folge treten weitere körperliche Symptome auf, wodurch die Gefahr besteht, dass sie sich zu einem chronischen Krankheitsbild der Erschöpfung entwickeln. Dabei ist eine Erschöpfung selbst keine Krankheit, sondern ein Symptom. Die körperlichen Symptome sind dabei facettenreich: Hierbei kommt es z.B. zu Verspannungen, Kopfschmerzen, Zähneknirschen, Zucken des Augenlids, anhaltende Müdigkeit oder Probleme mit dem Verdauungssystem. Eine weitere mögliche Ursache kann zum Beispiel eine Infektion oder chronische Darmerkrankung sein. Leidet der Betroffene an einer psychischen Belastung, wie z.B. einem Burnout, einer Depression oder einer Angststörung, kann dies ebenfalls zu Erschöpfung führen.
Es werden grundsätzlich verschiedene Arten von Erschöpfung unterschieden.
Das Chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) zeigt sich durch eine lähmende, psychische und körperliche Erschöpfung und anhaltende Müdigkeit ab. Diese Beschwerden treten länger als sechs Monate auf und lassen nicht auf bekannte körperliche oder psychische Ursachen schließen. Auslösende Faktoren eines chronischen Erschöpfungssyndroms sind häufig akuter oder anhaltender psychischer Stress. Auch eine Viruserkrankung wie dem Pfeifferschen-Drüsenfieber oder einer Lyme-Borreliose kann dem Chronischen Erschöpfungssyndrom vorausgehen.
Beim Fatigue-Syndrom durchleben die Betroffenen ein Gefühl von unüberwindlicher psychischer und körperlicher Erschöpfung. Die Fatigue unterscheidet sich sowohl in den Ursachen als auch den körperlichen Anzeichen gegenüber dem CFS. Die Fatigue tritt häufig als Begleiterscheinung einer chronischen Erkrankung wie Krebs, Multiple Sklerose oder Morbus Parkinson auf.
Im Rahmen einer Therapie und/oder Coachings kann ich Sie dabei unterstützen, vorhandene erschöpfende Handlungsmuster zu erkennen und zu verändern. Bei körperlicher Erkrankung kann ich Sie begleiten und dabei behilflich sein, dass Sie wieder mehr Handlungsspielraum sowie Lebensfreude verspüren.

