Hilflosigkeit

Hilflosigkeit hat unterschiedliche Ursachen und erfordert somit eine individuelle Behandlungsform. Grundsätzlich wird zwischen einer objektiven Tatsache und dem subjektiven Gefühl von Hilflosigkeit unterschieden. Es gilt als objektiv hilflos, wer bedingt durch Erkrankungen dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen ist. Ein subjektives Gefühl der Hilflosigkeit resultiert aus dem Gefühl des fehlenden Handlungsspielraums, z. B. bei anhaltendem Stress, Mobbing, Angst oder traumatischen Ereignissen.
“objektive Tatsache oder
subjektives Gefühl”
Die Betroffenen erleben dabei eine Fokussierung auf reduzierte Denkmuster. Die Gedanken kreisen ständig um das Problem und es herrscht dass Gefühl vor, nicht aus eigener Kraft dieses Problem lösen zu können. Ein verbreitetes Denkmuster ist dabei auch, dass es grundsätzlich nur sie trifft und andere Menschen vom Schicksal immer verschont bleiben. Gleichzeitig haben sie hohe Erwartungen an ihr soziales Umfeld und haben das Bedürfnis, dass ihre Familie oder Freunde ihre Hilflosigkeit erkennen.
Hilflosigkeit zeigt sich außerdem als Symptom einer Depression. Häufig kommt es zu einer inneren Unruhe, einem Anspannungsgefühl, Konzentrationsschwäche oder anhaltendem Grübeln. Körperliche Symptome sind dabei z.B. Herzrasen, Appetitlosigkeit oder Heißhunger sowie Übelkeit und Schwindel.
Im Rahmen einer Therapie kann ich Sie dabei unterstützen, ihre Ressourcen zu aktivieren, ihr Selbstvertrauen zu stärken und ihren gefühlten Handlungsspielraum zu erweitern.

