Hoffnungslosigkeit

Sehen sich die Betroffenen nicht in der Lage, eigenen Handlungsspielraum zu erkennen und Ressourcen für die persönliche Gestaltung ihrer Zukunft zu nutzen, herrscht eine Hoffnungslosigkeit vor. Dabei können medizinische, soziale oder gesellschaftliche Ursachen verantwortlich sein. In einer Phase der Hoffnungslosigkeit spüren sie keine Form der Sicherheit, Kontrolle über einen positiven Verlauf von zukünftigen Ereignissen auszuüben. Sie erwarten grundsätzlich, dass der Verlauf negativ ausgehen wird.
“Steigerung des Selbstwertgefühls und gefühlten Handlungsspielraums”
Auslöser für ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit können außerdem eine schwere Krankheit, das Erhalten einer Krankheitsdiagnose oder die Verschlechterung des allgemeinen körperlichen Zustandes sein. Hoffnungslosigkeit steht häufig im Zusammenhang mit Depression. Die Betroffenen verlieren die Hoffnung, ihre Ziele erreichen zu können, da diese als unrealistisch erscheinen. Das Denken und Handeln ist von Traurigkeit sowie dem Gefühl einer inneren Leere bestimmt. Sie agieren meist wortkarg, initiativlos und nehmen nur sehr sporadisch am sozialen Leben teil.
Daher ist es wichtig, diese Hoffnungslosigkeit zu erkennen und nicht nur auf Besserung zu warten, sondern aktiv dagegen vorzugehen. Dies ist häufig nur mit Unterstützung von außen möglich. Neben einer Psychotherapie wird bei einem schweren Verlauf meist begleitend mit psychiatrischer Unterstützung ein Antidepressiva eingesetzt.
Ich kann Ihnen im Rahmen der Therapie Unterstützung anbieten, um neue Perspektiven und Verhaltensweisen zu erlernen und damit ein neues Gefühl von Handlungsspielraum zu entwickeln. Gemeinsam können wir unbewusste innere Konflikte entdecken, reflektieren und somit neue Verhaltensmuster gegen die Hoffnungslosigkeit erarbeiten.

