Innere Unruhe

Verspüren die Betroffenen ein Gefühl von innerlicher Anspannung und Aufregung, dann spricht man von Innerer Unruhe. Häufig wird sie begleitet von Gefühlen wie Angst, Druck oder einem Bewegungs- bzw. Fluchtdrang. Dabei kann die Innere Unruhe in einer bestimmten Situation oder über längere Zeit auftreten. In welcher Form sich Innere Unruhe äußert, hängt mit dem Auslöser zusammen, in dessen Rahmen Innere Unruhe auftritt.
“verringern des Gefühlszustands von innerlicher Anspannung und Erregung”
Bei einer Depression beispielsweise zeigen sich häufig auch eine Hoffnungslosigkeit, Interessen- und Antriebslosigkeit oder Schlafstörungen. Bei der Agitiertheit, bei der die Betroffenen einen übermäßigen Drang nach Bewegung verspüren und über ein gesundes Maß an Nervosität hinausgeht. Innere Unruhe zeigt sich außerdem bei Zwangsstörungen, ADHS, bipolaren Störungen oder anderen psychischen Erkrankungen. Innere Unruhe kann auch durch eine Schilddrüsenüberfunktion ausgelöst werden. Dies führt häufig zu Herzrasen, Bluthochdruck, Zittern der Finger, Schwitzen und Gewichtsabnahme. Bei Innerer Unruhe als Symptom einer Einzelsituation, z.B. Prüfungsangst, kommt es bei den Betroffenen kurzfristig zu Angst, Schweißausbrüchen und Fingernägelkauen.
Da die Innere Unruhe einer körperlichen oder psychischen Belastung zugrunde liegen kann, gilt es zunächst, den körperlichen Aspekt bei einem Arzt auszuschließen. Hilfreich bei Innerer Unruhe sind Entspannungstechniken wie dem Autogenen Training oder der Progressiven Muskelentspannung. Weiterhin können körperliche Bewegung im Alltag und an der frischen Luft vor Innerer Unruhe begleitend helfen. Im Rahmen einer Therapie kann ich Sie dabei unterstützen, Auslöser der Inneren Unruhe gemeinsam mit Ihnen zu erkennen und zu reflektieren. Durch ein verändern von Handlungsmustern sowie dem Gewinn neuer Perspektiven erlangen Sie mehr Gelassenheit und somit einen Zuwachs an Lebensfreude.

