Kopfschmerzen

Die über 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen werden in primäre und sekundäre Kopfschmerzen unterschieden. Steht der Schmerz selbst im Mittelpunkt und die Schmerzen stehen nicht in Verbindung mit anderen Erkrankungen, handelt es sich um primäre Kopfschmerzen. Sekundäre Kopfschmerzen zeigen sich als Folge einer anderen Belastung, z.B. bei einer Gehirnerschütterung oder einem fiebrigen Infekt. Die Kopfschmerzen äußern sich grundsätzlich als dumpfe, klopfende oder stechende Schmerzen. Sie können plötzlich und schubartig, nur gelegentlich oder als chronischer Schmerz auftreten.
“Abklärung der über 200 verschiedenen Arten von Kopfschmerzen”
Sie lassen sich grundsätzlich in drei Hauptarten einteilen: Spannungskopfschmerzen, Migräne und Cluster-Kopfschmerzen. Der Spannungskopfschmerz tritt hierbei am häufigsten in Erscheinung, welcher als Druckgefühl vom Hinterkopf bis in die Stirn und Schulter zieht. Migräne dagegen wird begleitet von Licht-, Lärm- sowie Geruchsempfindlichkeit und zeigt sich als pochender, stechender oder pulsierender Schmerz. Die Schmerzen bei einem Migräneanfall treten meist nur auf einer Seite des Kopfes auf. Die sehr heftigen Schmerzattacken des Clusterkopfschmerzes finden dabei meist im Bereich von Stirn, Auge sowie Schläfe statt und werden häufig von einer Pupillenveränderung, Tränen, Schwitzen und einem Bewegungsdrang begleitet.
Kopfschmerzen können sowohl körperliche als auch psychische Auslöser haben. Das Gehirn selbst kann dabei nie der Auslöser sein, da es über keinerlei Schmerzrezeptoren verfügt. Bei wiederkehrenden oder sehr starken Kopfschmerzen sollten Betroffene zunächst einen Neurologen aufsuchen, um die Ursache der Schmerzen abzuklären. Zeigen sich im Zusammenhang mit Kopfschmerzen zusätzlich Schwindel, Fieber oder Störungen des Bewusstseins, sollte ein Notarzt gerufen werden.
Sind körperliche Aspekte mit einem Neurologen abgeklärt, kann ich Ihnen im Rahmen einer Therapie Unterstützung darin anbieten, eventuelle unbewusste oder verdrängte Konfliktpotentiale zu identifizieren. Weitere Stressfaktoren können gemeinsam erkannt werden und Handlungsmuster entsprechend angepasst werden. Darüber hinaus kann ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung inklusive ausreichender Flüssigkeitszufuhr, ausreichend Schlaf und viel Bewegung an der frischen Luft präventiv wirken.

