Reizbarkeit

Reagiert ein Mensch stärker auf alle möglichen Reize seiner Umgebung, als eine normale Reaktion dies zeigen würde, spricht man von Reizbarkeit. Hierbei kann es sich um eine Reaktion auf Licht, Lärm oder psychischen Stress handeln. Unsere Sinnesorgane nehmen die unterschiedlichen Reize auf und leiten sie über die Nervenfasern an das Gehirn. Diese Prozesse laufen größtenteils unbewusst und schnell ab, so dass die Betroffenen bei einer Überreizung zu Aggressivität, Erregbarkeit oder Reizbarkeit neigen, ohne zunächst selbst den Grund für diese Reaktion zu erkennen.
“häufig erst psychisch und dann körperlich spürbar”
Die Reizbarkeit selbst stellt keine Krankheit dar, sondern kann ein Symptom für eine Krankheit sein. In Folge einer Depression z.B. neigen insbesondere Männer zu Gefühlen wie Ärger, Reizbarkeit und Enttäuschung. Reizbarkeit zeigt sich als Nebenwirkung bei Krankheitsbildern wie z.B. Schlaganfall, Hirnhautentzündung, Blutvergiftung oder Alkohol- und Drogenmissbrauch. Übermäßiger anhaltender Stress kann z.B. durch Schlafstörungen, innere Unruhe oder Antriebslosigkeit zu Reizbarkeit führen.
Tritt die Reizbarkeit als Nebenwirkung einer Krankheit auf, wird die Behandlung der Grunderkrankung durch einen Arzt empfohlen. Bei leichter Reizbarkeit können Autogenes Training, Yoga-Übungen oder Bewegung an der frischen Luft förderlich sein. Liegt eine Reizbarkeit der Psyche vor, welche durch anhaltenden überhöhten Stress auftritt, kann sich dies zu Depressionen, Aggressivität oder anderen sozialen Belastungen niederschlagen. Im Rahmen meiner Therapie werden wir gemeinsam Stressfaktoren entdecken und damit verbundene Handlungsmuster unterbrechen. Eine individuelle Analyse der Auslöser sorgt für eine passgenaue Behandlung und eine Wertschätzung der Themen. Es werden neue Perspektiven eröffnet, um so einen entspannteren Blick auf das Leben zu erhalten.

