Überforderung

Kommt ein Mensch mit seinen zur Verfügung stehenden Fähigkeiten sowie Ressourcen bei einer Herausforderung an seine Grenzen und kann diese nicht lösen, liegt eine Überforderung vor. Die Betroffenen wirken dabei nach außen überfordert und haben subjektiv ein Gefühl von Überforderung und entwickeln dann häufig Ängste, nicht zu genügen. Überforderung stellt eine Ist-Soll-Diskrepanz an den eigenen Erwartungen und die der Anderen dar. Das Gefühl einer Überforderung kann sowohl am Arbeitsplatz als auch im privaten Umfeld (Partner, Familie, Freunde) auftreten.
“realistische Erwartungen
an die eigene Person”
Überforderung macht sich auf ganz unterschiedlich Weise bemerkbar. Z.B. benötigen Betroffene mehr Zeit zum Erledigen ihrer Aufgaben. Auch einfache Aufgaben stellen für sie eine Herausforderung dar. Unruhe, Angespanntheit oder auch Erschöpfung können Merkmale einer Überforderung sein. Sie finden selten Entspannung, da sie von der Angst angetrieben werden, Ruhe lasse sie nicht leistungsfähig sein und impliziere Schwäche. Die Betroffenen kommunizieren ihre Überforderung nur selten, da viele sich für dieses Gefühl schämen. Kommen mehrere Auslöser in unterschiedlichen Kontexten zum Tragen, kann es nicht selten zu einem Burnout oder der Ausbildung einer Depression kommen.
Im Rahmen einer Therapie und / oder eines Coachings kann ich Sie unterstützen, ein gesundes Mittelmaß zwischen Über- und Unterforderung mit Ihnen individuell zu erarbeiten. Durch überwundene Herausforderungen können wir unser Selbstvertrauen stärken. Nicht erreichbare Ziele bewirken jedoch das Gegenteil. Erwartungen an die eigene Person sollten realistisch und erfüllbar formuliert werden. Ein guter Umgang mit Stressauslösern kann durch neue Handlungsmuster erreicht werden. Eine Strukturierung des Alltags, Optimierung des Zeitmanagements oder das Setzen von Prioritäten sind weitere mögliche Themen unserer Zusammenarbeit.

